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Allgemeine Hinweise zum Thema Chiptuning

Unter Chiptuning bezeichnet man die Verbesserung (Optimierung) der Software in den Motorsteuergeräten.

Diese Software ist in der Regel auf einem wiederbeschreibbaren Chip als Datensatz im Motorsteuergerät abgelegt

und kann entsprechend bearbeitet werden.

 

Nun wird diese Software ausgelesen und bearbeitet. Dabei kann der Chiptuner mehr Varianten als der Hersteller berücksichtigen, wie z.B. Spritqualität, hier in Deutschland für Benzin nur noch ab 95 Oktan erhältlich, und allgemeine Umwelteinflüsse, wie z.B. Klimaregionen (Wettereinflüsse).

 

Die serienmässige Software ist so programmiert, damit das Fahrzeug auch bei den weltweiten Temperatur- und Betriebsbedingungen laufen soll,  auch mit Spritqualitäten welche nicht unseren europäischen DIN Normen entspricht.

Darüber hinaus sind den Fahrzeugen werksseitig Reserven zugestimmt worden, die der Hersteller in seinem Entwicklungsauftrag als Toleranzen bezeichnet.Hier greift nun das Chiptuning und die Software wird auf unsere Verhältnisse und Einsatzzwecke angepasst.

 

Ein sauberer Eingriff zur Leistungssteigerung und Kraftstoffersparnis von Fahrzeugen mit digitaler Softwaresteuerung.

Beim Chip-Tuning werden alle relevanten Daten, die für die Steuerung und Regelung des Motors zuständig sind, optimiert.

Hier sind beispielsweise Ladedruck des Turboladers, Einspritzzeitpunkt, Einspritzmenge, Temperaturzustand von Motor und Umgebung und alle weiteren Steuerungs- und Regelungsmechanismen eines modernen Motors zu nennen. Jedes Kraftfahrzeug, das über eine elektronische Motorsteuerung verfügt, kann daher per Chip-Tuning optimiert werden.

 

Als seriöse Einschätzung gilt bei Benzinern (Saugmotoren) eine Mehrleistung von 5%-10%, bei Turbo Diesel 20%-35%, und bei Turbo Benzinern sogar bis zu 50%, welches aber auch sehr auf die Lebensdauer des Motors geht, weshalb wir diese hohe Steigerung nicht empfehlen würden und es daher in realistischen und gesunden 30-35% sehen,  denn Tunen soll Fahrfreude bringen und keinen Frust oder Ärger.

 

Car-Tuning

Zusatzmodule für Dieselmotoren

Chiptuning / Softwareoptimierung - Übersicht:

CHIP - Tuning

 

 

(bei den meisten aktuellen Fahrzeugen):

 

Das herkömmliche Chip-Tuning beschreibt den Ausbau eines Motorsteuergerätes und das Auswechseln eines oder mehrerer Elektronikbauteile. Diese Bauteile, auch Chips genannt, werden entweder gelötet oder gesteckt.

 

Der Nachteil dieser Programmierungsform ist ganz

klar im Aufwand zu sehen, da hierbei das Aus- und Einlesen der Software nicht über eine einfache Schnittstelle möglich ist.

OBD-Tuning

 

 

(bei den meisten aktuellen

Fahrzeugen):    

 

OBD (On-Board-Diagnose) ist eine

sehr aktuelle Methode des

Chip-Tunings hierbei ist es nicht

mehr nötig die Chips aus dem Steuergerät herauszulöten, statt dessen wird das Steuergerät direkt über die OBD-Schnittstelle programmiert.

 

OBD II ist seit 1996 ein Standard

u.a. zum Anschluss von

Diagnose- und Testgeräten an Kraftfahrzeugen. Der OBD II Schnittstellenanschluss befindet

sich in der Regel im Motor- oder

im Insassenraum.

 

Die Schnittstelle bietet Zugriff auf die Steuerungselektronik, die u.a. auch    über mehrere Faktoren die Leistung   des Fahrzeuges bestimmen kann.

 

    Mit dieser neuartigen Technologie ist Chip Tuning:

effektiv, einfach und sicher, schnell und unsichtbar, jederzeit wieder zurückzusetzen, kostengünstig und trotzdem sicher.

BDM Tuning:  

 

 

Die Motorsteuergeräte bei einigen Fahrzeugen können teilweise nicht   über die OBD-Schnittstelle am  Fahrzeug gelesen und programmiert werden. Die Programmierung erfolgt direkt auf der Platine des     Steuergeräts am                         Debugging-BDM-Port des      Prozessors.

 

Hierzu wird das Steuergerät ausgebaut und über den BDM-Port aus- und eingelesen. Der original implantierte Chip im Steuergerät verbleibt dort und muss nicht ausgetauscht werden. Die weiteren Vorteile ergeben sich wie beim OBD Tuning

 

 

Flasher bzw. auch Remapper

 

 

Häufig werden diese Module als sogenannte Flasher bzw. Auch

Remapper bezeichnet und können

vom Verwender direkt eingesetzt

werden.

 

Hierbei wird das Zusatzmodul über die OBD Schnittstelle angeschlossen und

es ist somit in der Lage direkt über die Diagnose-Buchse die

Chipinformationen und Software auszulesen und wieder neu zu beschreiben.

 

Beim Auslesen können die     Originaldaten zusätzlich auf der  Festplatte eines Computers /     Notebooks gespeichert

und dauerhaft gesichert werden.

 

Nach dem erfolgreichen Auslesen         des Steuergerätes kann nun mit dem

"Schreib" -Befehl ein vorhandene bzw. neue optimierte Tuningdatei

aufgespielt werden.

 

 

Eine ebenso weitverbreitete Möglichkeit eine Leistungssteigerung zu realisieren,

wäre Zusatzmodule zu verwenden.

Diese verbleiben im Fahrzeug und können bestimmte Steuerungsparameter optimierten

und mit fest vorgegebenen Werten verändern.

 

Die Verwendung von Zusatzmodulen ist nicht mit dem eigentlichen Chiptuning /Softwareoptimierung zu vergleichen, da sich gewisse Parameter nicht verändern lassen. Somit stellt diese Art des Tunings immer nur ein Kompromiss dar. Dazu wäre zu beachten, dass es in diesem Bereich sehr viele Billigprodukte gibt, welche die Motorsteuerung eher „manipulieren“ als wirklich „optimieren“.

 

So kann man zwar eine spürbare Mehrleistung feststellen, jedoch sind diese nicht zwangsläufig auf optimierte Werte aller Parameter Zurückzuführen. Es kann erhöhter Russausstoss, unruhiges Leerlaufverhalten und spätere Motorschäden die Folge sein.

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„Optimieren statt Manipulieren“